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Einsätze im Neckar-Odenwald-Kreis
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Neues Fahrzeug für Mörtelstein

Mörtelstein | Neues Einsatzfahrzeug (TSF-W) an die FFW Obrigeim Abt. Mörtelstein übergeben. „Was lange währt, wird endlich gut“, waren die Worte von Bürgermeister Roland Lauer, mit denen er die Gäste bei der Indienststellung und Segnung des neuen Feuerwehrautos in Mörtelstein willkommen hieß.

Sein Gruß galt seinem Nachfolger Achim Walter, den Geistlichen Dr. Rencsik und Müller, den Kreisbrandmeistern Kirschenlohr und Wägele, dem Vertreter der Herstellerfirma Freidinger und den Kommandanten und Feuerwehrleuten von Obrigheim, Asbach und Mörtelstein. Er sei dankbar für die Arbeit der Frauen und Männer, die Verantwortung für ihre Mitmenschen übernehmen und Zeit für den Feuerwehrdienst investieren.

Damit die Abteilungswehr Mörtelstein über eine bedarfsgerechte Ausrüstung verfüge, habe die Gemeinde Obrigheim diese Investition in ein neues Auto beschlossen, für dessen Beschaffung Kosten in Höhe von 127.000 Euro anfielen. Er rief den Feuerwehrleuten zu, es stets einsatzbereit zu halten, um so Hab und Gut der Bürger schützen zu können. Die Einsätze mögen stets erfolgreich und unfallfrei erfolgen.

Pfarrer Müller und Pfarrer Dr. Rencsik bezeichneten den Dienst der Feuerwehr als einen Akt der Nächstenliebe und segneten das Fahrzeug und die damit betrauten Feuerwehrleute für diesen freiwillig erbrachten Hilfsdienst für den Nächsten. Abteilungskommandant Frank Streib informierte die Gäste über den von 2010 bis heute dauernden Entscheidungsprozess, der mit der Beschaffung und jetzigen Segnung des neuen TSF-W ein gutes Ende gefunden habe.

Damit sei die Mörtelsteiner Wehr im Verbund mit der Gesamtwehr für einen Ersteinsatz beim Brandschutz, Technische Hilfe und Unwettereinsätze gut gerüstet. Die Besonderheit des neuen Feuerwehrautos, ist sicherlich das Anlegen der Pressluftatmer während der Anfahrt. Aber auch sonst verfügt das neue TSF-W über eine Beladung die es im Neckar-Odenwald-Kreis derzeit einzigartig macht.

Das TSF-W von der Firma Magirus ist auf einen Fahrgestell der Fa. Iveco aufgebaut. Bei einem zulässigen Ges. Gewicht von 6,3 to verfügt das Fahrzeug über eine Motorleistung von 170 PS.

Die weitere Ausstattung umfasst: Differenzialsperre (Hinterachse), 2 Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum, 2 Atemschutzgeräte mit 4 Reserveflaschen im Aufbau, Einbaugenerator MB 5000, 750 Liter Wassertank, Tragkraftspritze Fox III 10/1500, AWR–System (Automatische Wasserzuführungs-Regelung), Rückfahrkamerasystem, Schaumhandy, Schnelle Wasserabgabe  2 x C Schläuche inkl. Strahlrohr Lagerung in einer Wanne, 2 x Schwimmwesten, 6 Handsprechfunkgeräte FuG 11b, 6 Handleuchte ADALIT  L 3000 - LED, 2 x Mobile Rauchverschlüsse, Sanitätsrucksack, Motorsäge, Lichtmast vorne, pneumatisch ausfahrbar, elektrisch dreh-und schwenkbar inkl. Lichtbrücke mit 4 x Xenon (2x Nah, 2x Fern) Scheinwerfer, Rückwarnsystem (Verkehrswarnanlage), 8 Verkehrsleikegel inkl. 8 Stabblitzleuchten, Gasmessgerät (Gasspürgerät), Lüfter

Erfreut nahm Abt. Kdt. Streib den symbolischen Fahrzeug-Schlüssel aus den Händen von Bürgermeister Lauer entgegen und dankte allen, die ihn und die Mörtelsteiner Wehr bei der Beschaffung unterstützt haben.

Die Grüße und Glückwünsche von Landrat Dr. Brötel übermittelte Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr, der die Wehr mit der Übergabe des Fahrzeuges gerüstet sah, dass man sich wohl und geborgen in der Gemeinde fühlen könne. Darüber hinaus erhöhe eine solche Investition die Attraktivität einer Wehr für Jugendliche und damit für den nötigen Nachwuchs in der Zukunft. Seine Gratulation zum neuen Fahrzeug verband er mit Dankesworten an die Gemeinde, den Kreis und das Land für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Gesamtkommandant Häring überließ aus gesundheitlichen Gründen die Verlesung seines Grußwortes dem Asbacher Abteilungs-Kommandanten Werner. Sein Dank galt den Geistlichen für die Segnung, den Verantwortlichen der Gemeinde für die Beschaffung und den Beratern für die dabei geleistete Unterstützung. Das neue TSF-W füge sich in idealer Weise in die Konzeption der Gesamtwehr mit ihren vielfältigen Aufgaben ein.

Den damit betrauten Feuerwehrleuten wünschte er, dass sie stets gesund von ihren Einsätzen zurückkommen werden.

 

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