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Realbrandausbildung im Container

RealbrandausbildungBuchen | Konzentriert warten die Feuerwehrmänner auf ihren Einsatz. Mit ihrem Ausbilder stimmen sie letzte Feinheiten ab, dann geht's los. In rußverschmierten Einsatzuniformen und mit speziellen Schutzhauben ausgestattet prüfen sie die Temperatur der Eingangstür, reißen die Tür kurz auf, beobachten den Rauch und spritzen Wasser in den Innenraum.

Nach einer kurzen Pause machen sie die Tür wieder auf und gehen durch die Tür. Sofort verschluckt sie der Rauch und sie sind von außen nicht mehr zu sehen. Nur noch der Feuerwehrschlauch, den die beiden mit sich führen, lässt sich von außen noch beobachten und natürlich der Rauch, der aus einigen Ritzen dringt. Im mit Gas und Holz befeuerten Brandcontainer nimmt die Temperatur weiter zu. Die beiden "Auszubildenden" üben den Umgang mit dem Strahlrohr und verlassen wenig später schwitzend aber meist zufrieden den Container wieder.

Da Feuerwehrleute nur selten die Gelegenheit haben, sich in einer "ungefährlichen" Situation mit dem Element Feuer praktisch auseinander zu setzen, gibt es immer mehr Anbieter von so genannten Realbrandausbildungen. In jahrelanger Entwicklungsarbeit und mit Unterstützung von verschiedenen externen Fachleuten hat die Dräger Safety AG einen Brandcontainer entwickelt, der nicht nur mit Gas sondern auch mit Feststoffen - hier Holz - befeuert werden kann und so den Feuerwehrleuten eine möglichst realistische Vorstellung von Hitze, Rauch und allen damit verbundenen Gefahren und Schwierigkeiten vermittelt.

Der neue Brandcontainer Dräger FTS 8000 befindet sich zur Zeit noch in der Praxiserprobung durch die Dräger Safety. Die im fränkischen Oberthulba und in Buchen gesammelten Ergebnisse und das Feedback der Teilnehmer fließen in die Weiterentwicklung des Prototyps ein. Das deutschlandweite Konzept will Dräger bei der Leitmesse "Interschutz" im Juni in Hannover vorstellen. In Buchen hatten über 100 Teilnehmer aus ganz Süddeutschland unter Anleitung von professionellen Ausbildern die Möglichkeit, den Container zu testen. 14 Teilnehmer aus Buchen und 10 weitere aus dem Neckar-Odenwald-Kreis gehörten ebenfalls zu den Teilnehmern.

Am Freitag, 24.04., machten sich der stellvertretende Kreisbrandmeister, Erich Wägele, der Bürgermeister der Stadt Buchen, Roland Burger, Stadtbrandmeister Klaus Theobald, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Neckar-Odenwald-Kreis, Andreas Hollerbach, und einige weitere Führungspersönlichkeiten der Feuerwehren im Neckar-Odenwald-Kreis ein Bild von dieser außergewöhnlichen Ausbildungsmöglichkeit.

 

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